25.11.05 | Der LWL Bessere Ausstattung für sechs Behindertenwerkstätten
Menschen mit geistigen, körperlichen oder psychischen Behinderungen werden in den LWL-Werkstätten in die Arbeitswelt integriert.
Foto: LWL
Für jeden der insgesamt 230 Plätze in den sechs Werkstätten werden 3.300 Euro benötigt, der Zu-schuss des LWL deckt dabei 35 Prozent der Kosten. Das Geld stammt aus der sogenannten Ausgleichsabgabe des LWL-Integrationsamtes, die alle Arbeitgeber bezahlen müssen, wenn sie zu wenig schwerbehinderte Menschen beschäftigen. Die übrigen Kosten tragen das NRW-Sozialministerium, die NRW-Arbeitsverwaltung sowie die jeweiligen Träger der Werkstätten.
Die Werkstätten sollen Menschen mit geistigen, körperlichen oder psychischen Behinderungen ins Alltagsleben eingliedern, wenn sie keine Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt finden. Viele Angehörige sind ohne das tagesfüllende Programm in den Werkstätten nicht in der Lage, ihre behinderten Familienmitglieder zu betreuen.
Pressekontakt
Kathrin Spichala, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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